19.01.2020

Mal wieder etwas Neues!
Ein Tipp von meinem Sohn, den ich sofort umgesetzt habe.

Es gibt eine Plattform für Bücher-Fans, die sich von “normalen” Buch-Shops unterscheidet: www.mojoreads.de.

Der Clou: Dort werden Leser, die ihre Lieblingsbücher bewerten und/oder rezensieren mit “Punkten” (Credits) belohnt. Es gibt sogar eine kleine Umsatzbeteiligung, wenn jemand anderes aufgrund einer solchen Bewertung das Buch bestellt.

Das Ganze ist an dem Gedanken der Gemeinwohl-Wirtschaft orientiert. Es wird ein deutlich anderes Umfeld als bei Amazon geboten; das ist sehr angenehm.
Die Leute, die dort posten, haben wohl einfach eine intensivere Beziehung zu Büchern.
Und da es eine kleinere Community ist, wird man mit dem, was man schreibt, auch wahrgenommen.

Ich habe inzwischen einige Rezensionen aus meinem Blog dorthin übertragen. Vielleicht schaut ihr mal rein.
(Der Link funktioniert wohl nur am PC richtig; für Tablet oder Smartphone braucht man vorher die mojoreads-APP).

18.01.2020

Ausprobieren ist ja wirklich reizvoll: Man kann entscheiden, ob die neue Sache zu einem passt und man kann – auch bei einer klaren Verneinung – immer noch sinnvoll mitreden.

Heute Nacht war der E-Scooter dran. Die letzte Bahn war schon weg, der Fußweg erschien etwas zu weit, das Auto war schon zu Hause.
Was macht der moderne Rentner: Er lädt die LIME-App runter, meldet sich an, zahlt über PayPal 5 Euro auf ein Prepaid-Konto und macht sich mit der geöffneten App auf die Suche nach dem nächsten angezeigten Fahrzeug.

Nun gut. Es herrschten erschwerte Bedingungen. Dunkel, kalt und ungemütlich. Keine Erfahrung oder Vorinformationen. Es hakte etwas. Eine erfahrene Userin kam mir zu Hilfe (das mag für andere Menschen in meinem Alter normal sein – für mich ist es nicht identitätskompatibel).
Ich fuhr voll konzentriert. Es fühlte sich extrem unkomfortabel an, hart und ruckelig. Aber ich kam zu Hause an. Noch hatte ich einen kleinen zeitlichen Vorspruch gegenüber dem Fußmarsch…

Kapiert hatte ich schon, dass ich mich elektronisch abmelden musste.
Das ging aber leider nicht. Weil ich – ohne es zu ahnen – die vorgesehene Nutzungszone verlassen hatte.
Was tun? Es war immer noch dunkel, kalt und ungemütlich.
Ich fuhr zurück in die erlaubte Zone. Es handelte sich um mehr als die Hälfte der Strecke, die ich insgesamt zurückgelegt hatte.

Das Parken und Abmelden funktionierte dann ganz gut. Ich sollte noch ein Foto machen – zum Beweis, dass ich vernünftig geparkt hatte. Fotos machen kann ich.

Ich brauchte dann nur noch nach Hause laufen. Am Ende war mir dann auch warm.
Von den 5 Euro waren 4,20 € verbraucht. Wegen der ganzen Hin- und Herfahrerei.
Ich war dann etwas 30 Minuten später zu Hause als bei einem ganz normalen Fußmarsch. Aber um eine Erfahrung (Wortspiel!) reicher.
Die 80 Cent lasse ich verfallen. Die App wird gelöscht.
Goodbye, schöne neue E-Scooter-Welt!

“Lindenberg! Mach dein Ding”

Ein Spielfilm ist keine Dokumentation – auch wenn die Vorlage ein echtes Leben eines echten Menschen ist. Über den Menschen Udo Lindenberg gab es auch im Vorfeld schon viele Informationen und zahlreiche Legenden, die sich zu individuellen Bildern manifestiert haben. Mit solchen Bildern muss jetzt dieser Film über den Vorlauf und die Anfänge von Udos Karriere konkurrieren.
Vermutlich fällt die Bewertung des Filmes daher besonders subjektiv aus.
Vielleicht gilt ja die Regel: Je weniger vorgefertigte Schablonen der Kinobesucher mitbringt, desto ungestörter kann sich die filmische Bildersprache entfalten.

Dieser Film ist eine Mischung, ein Kompromiss. Er versucht sich einerseits an biografischen Zusammenhängen und damit auch an Erklärungen – andererseits schwelgt er in langen Szenen, in denen es wohl nur um Atmosphäre gehen soll.
Wer mit eindeutigen Erwartungen in diesen Film geht, kann daher so oder so enttäuscht werden.

Es geht um die Person Udo und seine ersten Lieben, es geht um zeitgeschichtliche (spießig-verlogene und hedonistisch-abgedrehte) Lebensgefühle, es geht um Kunst (Popmusik) und Kommerz. Und es geht – in ausnahmslos allen gezeigten Milieus – um massiven Alkoholmissbrauch (das Ganze “Konsum” zu nennen, wäre ein abstruse Untertreibung).
Der Alkohol ist so präsent, dass sich nach einiger Zeit eine natürliche Abwehr entwickelt und man es einfach nicht mehr sehen möchte. Und man kann es – bei allem Verständnis für jugendliche und szenebedingte Besonderheiten – auch irgendwann nicht mehr verstehen.
(Das ging mir übrigens bei der Autobiografie genauso).

Der Film zelebriert “Sex and Drugs and Rock’n Roll” überwiegend in der speziellen Ausprägung des Hamburger Reeperbahn-Milieus. Der junge Trommler (ja, Udo war zunächst ein – ganz erfolgreicher – Schlagzeuger) schlägt sich in der halbseidenen Welt von Sex und Musik so durch und wird von der diffusen Idee getragen, irgendwann sein großes DING zu machen.
Dieses DING ist natürlich die Rockmusik mit authentischen deutschen Texten – jenseits von Herzschmerz.
Der Film endet an der Stelle, wo ihm diese Idee einen Plattenvertrag über 1 Million einbringt.

Gestört hat mich, dass es einige Lücken in der Darstellung seiner Biografie gab: So ist zwar das Kind Udo zu sehen, kaum aber der Jugendliche, der langsam in die Welt der Kneipen-Musik hineinstößt. Gefehlt hat mir auch die Zusammenarbeit mit dem Jazzer Klaus Doldinger (Passport), die ja schon einiges Renommee einbrachte.
Die Beziehungsdynamik in seinem Familiensystem im spießigen Gronau war dagegen ganz gut nachvollziehbar.

Die Bilanz: Wenn man seine biografische Selbstdarstellung kennt, braucht man diesen Film nicht – zumindest nicht als Informationsquelle.
Dass ein Stück Zeitgeschichte gekonnt in Szene gesetzt wurde, kann man sicher begrüßen.
Begeisterung hat dieser Film bei mir letztlich nicht ausgelöst – aber auch keinen wirklichen Frust. Vielleicht ein wenig Enttäuschung – wegen der vielen eigenen Bilder….

(Tut mir leid, dass ich nichts übe die cineastischen Qualitäten des Filmes gesagt habe. Da fehlt mir einfach der fachliche Hintergrund…).

17.01.2020

Putin lässt gerade das gesamte russische Regierungs- und Verfassungssystem umbauen – offenbar um eine Grundlage dafür zu schaffen, seine Macht zeitlich unbegrenzt abzusichern.

Warum lässt er sich nicht einfach zu einem Zaren auf Lebenszeit krönen? Das wäre doch viel klarer und effizienter…

16.01.2020

Heute ging es um eine neue Regelung zu Organspenden. In unserem Parlament wurde intensiv und engagiert diskutiert. So weit, so gut.

Über das Ergebnis bin ich enttäuscht. Die unterlegene “Widerspruchslösung” hätte aus meiner Sicht viele Vorteile gehabt. Der Haupteffekt wäre natürlich die Steigerung der Zahl der Spenderorgane gewesen. Aber auch das gesellschaftliche Signal hätte Bedeutung gehabt: Eine “Selbstverständlich der Solidarität” hätte Ausdruck gewinnen können. Normal wäre die Hilfe für ansonsten Todgeweihte gewesen; der Wunsch, sich von dieser Regel zu befreien, hätte einer Aktivität bedurft. Das wäre für mich menschlich und logisch gewesen.

Immerhin hat es der Minister Spahn versucht. Respekt!

15.01.2020

Es sind sehr grundsätzliche Einstellungen und Bewertungen, die sich in den letzten Monaten und Jahren gewandelt haben. Manches, was noch vor kurzer Zeit selbstverständlich war, löst heute Kopfschütteln oder sogar Wut oder Fassungslosigkeit aus. Sehe ich heute rauchende Schlote von Kohlekraftwerken oder riesige Öltanker, kommt mir das geradezu pervers vor. Wie konnte man – so frage ich mich – diese Bilder einmal kritiklos als willkommenen Ausdruck wirtschaftlicher Prosperität interpretieren? Bestimmte Weltsichten sind wohl für alle Zeiten verloren gegangen. Hoffentlich nicht zu spät….

14.01.2020

Manchmal (ver)zweifelt man dann doch an den Menschen und ihren abstrusen Ideen. Z.B. an den Auswüchsen des Gender-Wahnsinns.

Da wird jetzt in bestimmten Kreisen (ernsthaft) darüber diskutiert, ob man öffentlich sagen darf, das Geschlechter-Unterschiede eine reale biologische Grundlage haben (und eben nicht nur oder überwiegend soziale und kulturelle Konstruktionen sind).

Die Harry-Potter-Autorin ROWLING steht deshalb seit einigen Wochen unter Beschuss einer bestimmten Gender-Szene. Sie sagte oder schrieb: “Sex is real”.

Wie abgedreht sowas diskutiert werden kann, kann man hier nachlesen. Ich bin über diese Sichtweise einfach nur fassungslos….

13.01.2020

Im Iran drücken sehr mutige Menschen ihren Protest gegen das erzreaktionäre Mullah-Regime unter Einsatz ihres Lebens aus.
Was tut Trump: Er twittert seine Unterstützung in der Landessprache Farsi.

Ein tolles Geschenk für die Mullahs! So können sie wunderbar behaupten, dass der Protest vom Ausland ferngesteuert ist und nur den Feinden des Staates nützt.

Das ist Trump im Zweifelsfall egal. Es bringt Punkte im Wahlkampf und lenkt von anderen Themen ab.

“Woodstock” von Michael LANG

Nun ist es doch noch auf deutsch erschienen – das Woodstock-Buch des Festival-Machers. Zehn Jahre nach seinem Erscheinen in den USA.
Wann – wenn nicht jetzt zum 50. Jubiläum – kann man das noch vermarkten?!

WOODSTOCK ist ein zeitgeschichtliches Phänomen – ähnlich wie die erste Mondlandung, die im gleichen Jahr stattfand. Welchem Ereignis man mehr Bedeutung zumisst, das hängt auch in meiner Generation von den persönlichen Prägungen ab.
Es wird wohl niemanden überraschen, dass ich wohl eher auf die Apollo-Mission als auf das legendäre Festival der “Gegenkultur” verzichten wollte…

Man kann das Festival und seine Bedeutung auf ganz unterschiedlichen Ebenen betrachten, analysieren und bewerten. Welchen Blickwinkel man auch immer auswählt: Man hat es immer mit einem Mythos, einer Projektionsfläche, einem ganzen Bedeutungskonglomerat zu tun.
Der Begriff steht nie ganz nüchtern für die drei Tage im August 1969; er ist aufgeladen mit Sehnsüchten, Illusionen, Wehmut, Unverständnis, Ablehnung, usw.

Mal kurz zum Buch:
Ganz ehrlich: Kein Mensch braucht nach 50 Jahren all die Details, all die Namen von beteiligten Personen, all die Konflikte und Abläufe. Ich kenne kaum einen Menschen, der sich auf fast 400 Seiten darin vertiefen würde.
Vermutlich wusste das auch der Autor. Er hat diese akribische Darstellung der Planung, des Vorlaufes und der Durchführung dieses Mammut-Events trotzdem geschaffen. Vermutlich, weil er mit Hilfe all dieser Einzelheiten einen authentischen Einblick in die Atmosphäre dieser Zeit geben wollte. Und sicherlich auch, weil er seine Innensicht abheben wollte von den vielen anderen Versuchen, dieses Festival und seine Zeit zu dokumentieren. Hier spricht der wahre Insider, der Macher selbst. Er hat sozusagen das letzte Wort; wer wollte ihm widersprechen?!

Was wird nun in diesem Buch deutlich, das nicht besser und schneller durch den grandiosen Film über das WOODSTOCK-Festival dokumentiert, hörbar und sehbar gemacht wird?
Nun: Es ist mit heutigen Maßstäben kaum vorstellbar, mit welch bescheidenen Ausgangsmitteln dieses Event geplant und vorbereitet wurde. Es ist absolut unglaublich, wie oft das ganze Unternehmen an irgendeinem seidenen Faden hing, der jederzeit zerreißen konnte. Es erscheint kaum fassbar, in welchem Umfang die beteiligten Personen unter einem mehr oder weniger kontinuierlichen Drogeneinfluss standen – und trotzdem irre Sachen auf die Beine gestellt haben.
Wenn irgendwas deutlich wird, dann das kreative Chaos hinter diesem Ereignis.

Mich haben ein Leben lang zwei Dinge an WOODSTOCK fasziniert:
Einmal die grandiosen Auftritte einiger Weltstars der Rockgeschichte (Santana, Joe Cocker, Jimi Hendrix, The Who, Ten Years After, ….); für mich beim Hören und Sehen immer wieder hochemotional besetzt.
Zum anderen die Erfahrung bzw. Botschaft, dass es tatsächlich eine im Kern friedliebende und solidarische Subkultur war, die das Motto “Love & Peace” mit Inhalt gefüllt hat. Ich war – sozusagen persönlich – stolz darauf, dass diese riesige Menschenmenge unter solch chaotischen Bedingungen ein Vorbild an Geduld und Rücksichtnahme war. Nicht zufällig, sondern auf der Basis einer Lebenseinstellung.
Auch das wird natürlich in diesem Buch groß gemacht.

Aus heutiger Perspektive und erst recht nach Lektüre dieses Buches gäbe es natürlich reichlich Grund zu Relativierungen. Zwischen den Machern gab es jede Menge Zoff und Konflikte, viele letztlich gelingende Umstände waren letztlich wohl doch auf Glück und Zufall zurückzuführen.
Das größte ABER: die Drogen!
Egal ob Organisatoren, Arbeiter, Publikum oder Musiker: Ohne massiven Gebrauch von Drogen lief offensichtlich kaum etwas. Mit Drogen ist dabei keineswegs das – damals noch wesentlich sanftere – Cannabis gemeint. Es geht um alle möglichen bewusstseinserweiternde Pillen, insbesondere um LSD.
Vermutlich darf man das wirklich nicht mit heutige Maßstäben betrachten; es war eine andere Zeit…

Manchmal musste ich zwischenzeitlich daran denken, dass all die spießigen Widersacher, die sich gegen die Veranstaltung zu wehren versucht haben, eigentlich ja Recht behielten: Es war nicht gut vorbereitet, es ist aus dem Ruder gelaufen, es wurden riesige Mengen Drogen verkauft und konsumiert, es bestanden erhebliche Risiken für Leib und Leben..

Aber die (Zeit-)Geschichte hat das alles untergepflügt.
WOODSTOCK wurde und blieb ein Symbol für eine friedliche Gegenbewegung zum reaktionären, rassistischen und kriegerischen – zum hässlichen – Amerika.
WOODSTOCK hat eine Legende geschaffen, ein Narrativ für einen Teil der Generation, die jetzt zwischen 65 und 75 ist.
Ich bin jedenfalls froh, dass meine Identität eher von dieser Facette des Zeitgeistes als von Kriegserlebnissen geprägt wurde.

Mein kleines persönliches WOODSTOCK fand im gleichen Jahr (1969) in der Gruga-Halle in Essen statt. In einer Nacht konnte ich – neben vielen anderen – Pink Floyd und Deep Purple live sehen. Ohne die Spur einer Droge, ohne eine Minute Schlaf. Hellwach und konzentriert.
So hätte ich es wohl auch in WOODSTOCK gehalten…

“Der kleine Gehirnversteher” von Karine und Lionel NACCACHE

Ein niedlicher Titel, ein niedliches Cover.
Ein niedliches Buch?

Ich finde nicht!
Das französische Ehepaar legt eine Einführung in den aktuellen Wissensstand über unser Gehirn vor, die durchaus ernst zu nehmen ist und eine Besprechung wert ist.

Die NACCACHEs wenden sich ganz eindeutig an ein breites Publikum. Sie setzen die Eingangsschwelle betont niedrig an und laden den interessierten Laien in einem sympathischen Plauderton zu einem Spaziergang durch die Welt unserer grauen Zellen ein. Das bedeutet aber nicht, dass sie auf dem Niveau eines Schulbuches für die Mittelstufe verbleiben.

Die angebotenen Informationen haben durchaus eine beträchtliche Tiefe und lassen ein schon recht differenziertes Bild über den Stand der Hirnforschung und ihrer Methoden entstehen – bis hin zu den spannenden aktuellen Fragen über die Geheimnisse des Ich-Bewusstseins.

Sie verfolgen dabei eine klare Didaktik: Es werden praktisch keine Vorkenntnisse vorausgesetzt und alles wird schön systematisch aufeinander aufgebaut. Wie häufig in populärwissenschaftlichen Büchern werden Bezüge zu den jeweiligen themenrelevanten Wissenschaftlern eingestreut – damit es nicht ganz so trocken und theoretisch bleibt.
Ein ganz klein bisschen schleicht sich bei der Lektüre (beim Hören) der Eindruck ein, dass die Gehirnforschung eine typisch französische Domäne ist (aber das ist sicherlich nicht beabsichtigt …).

Ein nettes (kein niedliches) Büchlein. Informativ, unterhaltsam, aktuell.
Das menschliche Gehirn ist absolut faszinierend; es gibt keine vergleichbar komplexe Struktur in dem für uns zugänglichen Universum!
Wie schön, dass dieses Buch das auch für ganz normale Leser nachvollziehbar macht!

Nachtrag:
Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich bereits ein Buch gelesen und besprochen habe, das als direkte Konkurrenz zu dem Gehirnversteher betrachtet werden kann: “The Brain – Die Geschichte von dir”.
Für mich ist die Wertung klar: The Brain hat die Nase vorn! Insbesondere, wenn man sich speziell für die Fragen von Bewusstsein und Ich-Erfahrungen interessiert.
Der Gehirnversteher ist eine eher allgemeine Einführung, The Brain ein spannendes, faszinierendes Sachbuch über das Gehirn als Basis des Menschseins.