“Der Hase mit den Bernsteinaugen” von Edmund de WAAL

Bewertung: 4 von 5.

Dieses Buch fordert seine Leserschaft – es schenkt ihr aber auch eine Leseerlebnis von ungewöhnlicher Intensität.

Erzählt wird die (faktenorientierte) Geschichte einer wohlhabenden jüdischen Kaufmanns- und Bankiersfamilie (Ephrussi), deren Mitglieder – und damit auch deren wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss – sich über die Stationen Odessa, Paris, Wien und Tokio ausbreiteten und damit auch ein Spiegelbild bedeutsamer geschichtlicher Epochen und Ereignisse der letzten ca. 150 Jahre wurden.

Die Perspektive, die dabei eingenommen wird, speist sich aus zwei Quellen:
Zunächst durch den Autor und Ich-Erzähler, der dem dokumentarischen Roman dadurch eine autobiografische Note gibt, dass er selbst als Nachkomme der Ephrussi-Dynastie die Familien-Recherche durchführt.
Zum anderen – und da kommen wir auf den Buchtitel – stehen im Mittelpunkt des Erzählfadens eine Sammlung japanischer Miniatur-Schnitzereien (sog. “Netsuke”): Ihr Weg durch die zeitlichen und geografischen Räume eröffnet detailreiche Blicke auf Lebensverhältnisse, Karrieren, Epochen und Katastrophen.

Im ersten Teil des Buches werden wir Zeuge des spektakulären wirtschaftlichen Aufstiegs der Brüder Charles (in Paris) und Ignaz (in Wien).
Der Autor zeichnet nicht nur den – scheinbar unaufhaltsam – wachsenden Wohlstand der Familien, sondern schildert vor allem in diesem Kontext aufblühende großbürgerliche (fast feudale) Lebensart, die sich insbesondere durch die Integration in die “besseren Kreise” und die Sammlung, und Zurschaustellung von Kunstgegenständen aller Art manifestiert.
Der Blick hinter dies Kulissen dieser wirtschaftlichen und kulturellen Oberschicht wird in einer solch geschärften Intensität geworfen, dass hinter jeder zweiten Ecke durch den Schleier der Kultiviertheit eine Ahnung von der fast perversen Übersteigerung dieser Luxuswelt durchscheint.

Diese Gradwanderung zwischen einer Faszination durch die Leidenschaft und Expertise der Kunstliebhaber und dem Bewusstsein hinsichtlich ihrer ungeheuren materiellen Privilegien zieht sich über weite Strecken des Buches. Dabei trägt auch der Autor selbst zu diesem labilen Gleichgewicht bei: Während er gegenüber dem früheren Lebensstil der Ephrussis (und deren Umfeld) durchaus eine innere Distanz zeigt, steht er als Künstler und Kunstexperte mit großer Anteilnahme in der Tradition der internationalen Kulturgeschichte der letzten Jahrhunderte.
Allein die Beschreibung der Herstellung und Eigenschaften der japanischen Miniaturen – um deren Schicksal es ja in dem Buch gehen soll – zeugt von einer Begeisterung und einer geradezu überwältigendem Differenziertheit in der Wahrnehmung und im Sprachausdruck.

Die entscheidende Dynamik des Buches entfaltet sich mit der Machtergreifung der Nazis in Wien: War man bis dahin hin- und hergerissen zwischen Respekt und Befremden gegenüber der in Reichtum schwelgenden Elite, klärt der Kultur- und Zivilisationsbruch die Bewertungen in einer radikalen Eindeutigkeit: Hier werden nicht nur Kunstwerke geraubt und ein gewachsener Lebensstil – im wörtlichsten Sinne – zertrümmert; hier nimmt sich eine barbarische Menschenverachtung Raum, die im denkbar schärfsten Kontrast zu jeder Form der Kultiviertheit steht.

De WAAL schafft durch seine Rahmenhandlung immer wieder eine Distanz zum eigentlichen Geschehen. Er beschreibt auch sein Recherchieren und Dokumentieren, seine Besuche an Originalschauplätzen, Museen und Archiven. Auch das Kunstschaffen selbst bekommt seinen Platz: Die Leser bekommen insbesondere vertiefte Einblicke in eine Epoche des japanischen Kunsthandwerks, aber auch in die Arbeit des Autors an der Töpferscheibe.

Das Einlassen auf diesen Roman kann insgesamt nur gelingen, wenn man bereit ist, sich in einer herausfordernden Intensität und Detailtiefe in die Welt der “schönen Dinge” mitnehmen zu lassen. Zwar werden auch Personen und ihr privates und gesellschaftliches Miteinander beschrieben; all das steht aber in einem permanenten Kontext mit den umgebenden kulturellen Erzeugnissen. Diese sind zwar auch – aber nie nur – Statussymbole und Aushängeschild für die Erlesenheit des eigenen Geschmacks. Sie führen sozusagen ein eigenes Leben…

Dieser sehr besondere Einblick in eine vergangene Epoche ist ohne die besondere Konstellation der Autorenschaft nicht denkbar: Nur die doppelte Beteiligung als Teil der Familiengeschichte und als Kunstschaffender bzw. Kunstexperte konnte dieses Sprachkunstwerk hervorbringen.

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“Hillbilly-Elegie” von J.D. VANCE

Bewertung: 3 von 5.

Wir schreiben das Jahr 2026 und das Erscheinen dieses Buches liegt somit genau 10 Jahre zurück. Der Autor dieses Familien-Biografie ist inzwischen Vizepräsident der USA und einer der ideologisch gefestigtsten Vertreter der aktuellen US-Politik. Viele Beobachter halten VANCE für langfristig einflussreicher als den erratischen und pathologisch-narzisstischen Trump.
Unabhängig von der (literarischen) Qualität dieses Buches erscheint es daher sinnvoll und lohnend, sich mit der Vergangenheit und dem Weltbild dieses Menschen auseinanderzusetzen. Es passiert wohl nicht sehr häufig, dass ein so machtvoller Politiker einen so intimen Einblick in seine persönliche Geschichte freilegt – geschrieben nicht nach, sondern deutlich vor seinem Karriere-Gipfel.
Was läge also näher als der Versuch, aus dem Lebensweg, vor allem aber aus der Bewertung der eigenen Biografie, Hinweise für die Potentiale und Risiken dieses Politikers zu suchen?

In beeindruckender Klarheit und Direktheit schildert VANCE eine Kindheit und Jugend, die es nach halbwegs zeitgemäßen pädagogischen Maßstäben – zumindest in Deutschland – so in den letzten Jahrzehnten gar nicht hätte geben dürfen. Jedes denkbare Jugendamt hätte früher oder später in diese absolut desolaten Familienverhältnisse eingegriffen und die Kinder einer anderen (privaten oder öffentlichen) Betreuung zugeführt. Das Besondere an den vom Autor geschilderten Verhältnisse ist dabei, dass VANCE seine Erfahrungen nicht als tragisches Einzelschicksal beschreibt, sondern als typisch bzw. exemplarisch für eine breite gesellschaftliche Entwicklung, die durch wirtschaftlichen Wandel hervorgerufen wurde.

Hintergrund ist eine langfristige Struktur-Krise der amerikanischen Kohle- und Stahlindustrie in dem ländlich geprägter, strukturschwacher Teil der Appalachen (u. a. Ost-Kentucky/West Virginia) samt dem angrenzenden Rust-Belt-Gürtel im Mittleren Westen (z.B. in Ohio). Diese Region ist geprägt von Abwanderung und dem Niedergang klassischer Industrie- und Bergbaujobs. Das Ergebnis waren prekäre Erwerbsbiografien und eine zerbrechende Alltagsstabilität: Wohnen, Familie, Bildung, Zukunftsplanung – und damit die soziale Selbststeuerung der Gemeinden. In dem Umfeld von sinkender Kaufkraft und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit wuchsen soziale, familiäre und individuelle Belastungen und Konflikte wie Sucht, Depression und Kriminalität.
Auch wenn man nicht alle psychischen Auffälligkeiten der Menschen, unter denen VANCE aufgewachsen sind, unmittelbar mit diesen Faktoren in Verbindung bringen kann, bilden diese die Basis für die individuellen Schicksale.

Während VANCE sich zunächst sehr viel Zeit nimmt, den Ablauf seiner familiären Odyssee in allen Verästelungen zu beschreiben, versucht er im zweiten (kürzeren) Teil des Buches seinen persönlichen Ausweg bzw. Aufstieg nachvollziehbar zu machen. Hier spielen – neben der einen zuverlässigen Bindungsperson (Großmutter) – zwei Faktoren eine Hauptrolle: Die Armee als korrigierende “pädagogische” Kraft, die Defizite der familiären Sozialisation auszugleichen vermag (Struktur, Härte und Disziplin), und die prägenden Einflüsse einer akademischen Eliteausbildung, die vormals verschlossene Türen öffnen kann.

Wie wird nun ein Mensch mit diesem biografischen Hintergrund ein strammer Trump-Anhänger mit einem durch und durch konservativen und individualistischen Menschenbild?
Schon in “Hillbilly-Elegie” wird deutlich, dass der Autor zwar die erschwerenden und belastenden (wirtschaftlichen) Rahmenbedingungen sieht, letztlich aber das kollektive und individuelle Versagen (z.B. in Form von Faulheit und selbstschädigendem Verhalten) für entscheidend hält.
VANCE argumentiert etwa so: „Ja, die Bedingungen sind schrecklich (Struktur), aber die Entscheidung, morgens nicht zur Arbeit zu gehen oder die Kinder zu vernachlässigen, ist eine Entscheidung des Einzelnen (Selbstverantwortung).“
Hier ignoriert er die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse über die Auswirkungen von chronischen Belastungen und Armut auf die Funktionen des Gehirns, die für Stressregulation und Selbststeuerung zuständig sind. Vance wertet das Unvermögen, unter extremem Druck „rational“ und „leistungsorientiert“ zu handeln, als moralisches Versagen oder kulturelles Defizit ab.
Dabei spielt natürlich auch die typische “Aufsteiger-Logik” eine Rolle: “Wenn man es selbst geschafft hat, prekäre Bedingungen hinter sich zu lassen, ist damit ja der Beweis erbracht, dass dieser Weg auch allen anderen offenstände.” Das ist nicht logisch, aber trotzdem ein mächtiges Narrativ.

Vance nutzt seine Biografie also eher als Begründung für Härte, nicht für Empathie im Sinne einer Systemänderung. Er sieht sich als Beweis dafür, dass das System funktioniert, sofern man sich den „richtigen“ Werten verschreibt. Damit wird seine Analyse zu einer Rechtfertigung genau jener meritokratischen (leistungsbezogenen) Ideale, die er oberflächlich kritisiert, wenn er gegen „die Eliten“ wettert.

Zurück zum Buch:
Betrachtet man diese Autobiografie einmal unabhängig von den politischen Zusammenhängen, dann findet man eine beeindruckende Milieustudie einer extrem dysfunktionalen Familie in einem kulturell desolaten Umfeld. Dem Autor gelingt es durchaus, einem gesellschaftlichen Problem ein sehr persönliches Gesicht zu geben. In der Art seiner Schilderung drückt sich Verständnis und Empathie für die beteiligten Personen aus, die er – zumindest auch – als Opfer ihrer Lebensumstände wahrnehmen kann.
Dieses Buch hat im ersten Teil ohne Zweifel die Kraft, seine Leser emotional anzusprechen und anzurühren. Dabei entsteht zunehmend auch Unverständnis und Wut über die Rahmenbedingungen, die das alles zugelassen haben.
Diese unmittelbare Wirkung kann die folgende Geschichte des persönlichen Aufstiegs nicht mehr entfalten: Hier finden sich eher die Klischees der “Erziehung durch Härte” (Armee) und “Beziehungen sind alles” (Elite-Uni) wieder.
Zweifellos erhellend ist der tiefe Einblick in die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, die – auch außerhalb der Slums der Großstädte – in einer Gesellschaft entstehen konnten, die sich gerade auf wirtschaftlicher Ebene als Vorbild für die gesamte Welt gehalten hat.

Dass J.D. VANCE aus seinen persönlichen Erfahrungen die richtigen Schlussfolgerungen gezogen hat, kann schon innerhalb des Buches bezweifelt werden; aus jetziger Perspektive wohl um so mehr…

(Transparenzhinweis: In zwei Abschnitte dieses Textes sind auch KI-generierte Formulierungen eingeflossen).

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“Die Auferstehung” von Andreas ESCHBACH

Bewertung: 3.5 von 5.

Es ist sicher ein gelungener Marketing-Gag, mit einem aktuellen Krimi an die legendäre “Drei-Fragezeichen-Reihe” anzuknüpfen. Nicht, dass ausgerechnet Andreas ESCHBACH das nötig hätte – aber kommerziell schaden tut es ganz sicher nicht…

Die Transformation der drei Jugend-Detektive in ihr mittleres Erwachsenenalter ist in diesem Buch alles andere als eine Nebensache: Der Bezug zur gemeinsamen Vergangenheit, der dramatische Beziehungsabbruch als junge Twens, seine langfristigen Auswirkungen und die verwickelte Wiederannäherung im Kontext des aktuellen “Falls” stellen die erzählerische Grundlage der Kriminalgeschichte dar.

Die zweite Ebene ist dann der Recherche-Auftrag selbst. Es handelt sich um das mysteriöse Wiederauftauchen einer im brasilianischen Regenwald verschollenen (und totgeglaubten) jungen Frau nach 7 Jahren. Das gleichzeitig eine beträchtliche Erbschaft wartet, lässt die ein oder andere Frage aufkommen.

Wie Zufall und Schicksal (oder der Plot des Autors) es wollen: Die drei Fragezeichen werden – auf völlig unterschiedlichen Wegen – in die Dynamik der Geschehnisse und damit in die Klärung des Falles hineingezogen.

Das alles ist ganz geschickt konstruiert und mit professioneller Erzählroutine beschrieben. Halbwegs niveauvolle Unterhaltung, wenn man mal von der völlig überflüssigen Figur eines Schamanen absieht.

Letztlich handelt es sich um eine eher unspektakulär Story, die davon lebt, dass die 3 Fragezeichen wieder zusammenfinden. Damit bekommt der Titel des Romans eine doppelte Bedeutung…

Wenn man keinen Bezug zu den Vorläufer-Geschichten hat, kann man diesen Krimi ohne großen Verlust ignorieren. Für einen echten (früheren) Fan ist es sicher ein gelungenes Nostalgie-Erlebnis.

“Szenario” von Florence GAUB

Bewertung: 4.5 von 5.

Der Titel des Buches ist Programm: Es geht nicht nur inhaltlich um geopolitische Szenarien, sondern um ein komplettes Leseerlebnis in einer Szenarien-Struktur.
Das ist nicht nur eine originelle Idee, sondern schafft eine zweite Erfahrungs- bzw. Lernebene. Als Zukunftsforscherin transportiert GAUB damit ihre Basis-Botschaft: Die Entwicklung der Dinge verläuft weder determiniert, noch zufällig: Sie hängt von konkreten Entscheidungen konkreter Menschen ab.
In dem Plot dieser Hybrid-Publikation (zwischen Reality-Roman und Sachbuch) wird diese Entscheidungs-Option nicht auf der Ebene von mächtigen Staatenlenkern ausgetragen, sondern durch einen wissenschaftlich, politisch und journalistisch extrem gut vernetzten Berater. Diese facettenreiche Figur wird von der Autorin nicht nur als Identifikationsperson angeboten, sondern als “Alter-Ego” des Lesers/der Leserin eingesetzt: Man soll in dem gesamten Buch als diese Figur handeln, und zwar auf selbstgewählten Wegen, die immer wieder als Alternativen angeboten werden. Der Clou: Die eigenen Entscheidung bestimmen den weiteren Ablauf des Geschehens – führen also ganz praktisch jeweils zu unterschiedlichen Stellen im Buch.

Doch jetzt zum Inhalt:
Zwar hat GAUB die beschriebenen Handlungen und Ereignisse in paar Jahre in die Zukunft verlagert (auf Anfang der 30iger Jahre); es wird aber schnell deutlich, dass die Autorin uns auf die Herausforderungen und Entscheidungsnotwendigkeiten der Gegenwart aufmerksam machen will. Ihre Szenarien drehen sich rund um Entwicklungstrends und Konfliktfelder, die sich für informierte und aufmerksame Beobachter heue schon klar abzeichnen: Dazu gehören beispielsweise die – sich bereits abzeichnenden – Verschiebungen der großen geopolitischen Machtverhältnisse (zugunsten Chinas), die zukünftige Bedeutung der Seewege durch durch arktische Gewässer (als Folge des Klimawandels) und die Rolle der KI-unterstützten elektronischen Kriegsführung (speziell auch hinsichtlich der verletzlichen Satelliten-Infrastruktur).

Diese großen Trends werden in einer kaum vorstellbaren Akribie in extrem konkrete Abläufe übersetzt. So lernt man ein ganzes Potpourri an internationalen Think-Tanks, Ministerien. Teilbereiche der EU-Bürokratie, Planungsstäbe und militärische Strategie-Einheiten – sozusagen von innen – kennen. Das ist in dieser Detailtiefe schon bemerkenswert und ziemlich interessant.
Zwischendurch kann man sich – in der zugewiesenen Rolle – auch als Sachbuchautor, Leiter einer Forschungsgruppe oder Leitartikler großer Zeitungshäuser betätigen. All das führt dann jeweils zu bestimmten Ergebnissen – und manchmal eben auch in eine Sackgasse.

Der entscheidende Mehrwert dieses Buches ist aber der pure Informationsgewinn:
Am Ende des Textes beschleicht einen das – möglicherweise gar nicht so unberechtigte -Gefühl, vielleicht gerade einen Wissenstand über realistische Zukunfts-Szenarien erworben zu haben, der weit oberhalb eines durchschnittlichen (politischen) Entscheidungsträgers liegt.
Die Ausführungen der Autorin sind zwar im Detail fiktiv, beruehen aber ganz offensichtlich auf extrem profunden Erkenntnissen. Anders gesagt: GAUB schreibt als Expertin über ihr ureigenes Spezialgebiet.

Eine politische Botschaft steckt auch in dem Buch: Wir brauchen gute Informationen, weitsichtige Perspektiven (also ein Denken in Szenarien), einen Anschluss an modernste Technologie, ausreichende und modernste militärische Ausrüstung und kluge Diplomatie, die auf einer realistischen Kenntnis der inneren Sicht- und Denkweisen der geopolitischen Mitspielen und Gegner beruht. Wenn in diese Kette in Glied fehlt, werden wir nicht nur (politisch, wirtschaftlich und militärisch) extrem gefährdet sein, sondern vielleicht sogar untergehen.

Es gab wohl selten eine so einladende und gelungene Gelegenheit, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden!

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